Gonzos Page

lesen, lästern, schmunzeln \m/

So ist das nunmal…

Hi,

Ja, ich lebe noch. Ziemlich ruhig hier geworden. Liegt wohl daran, daß ich einiges versuche, anders zu machen. So gänzlich gelingen, will mir das zwar noch nicht, dennoch ist jede kleine Änderung, irgendwie ein Fortschritt, zumindest für meine Person. Was ist denn so die letzten Wochen geschehen…?!

Ich hab wieder für etwas „Freude“ entdecken können. Für meine Fendi 😊… Das Gitarre spielen oder viel mehr üben. Es schenkt mir Momente, wo es mir gut geht. Sogar das Spielen, vor anderen, funktioniert schon ein wenig. Ich hab viele, viele Stunden auf dem Feld verbracht, mir eine ruhige Stelle gesucht und einfach drauf los gespielt. Die Menschen, die an mir vorbei gingen, schauten, lächelte und nickten immer wieder mal. War irgendwie ein schönes Gefühl. Als ich eines Abends, Stück für Stück vom hinterem Feld Richtung Heimat war, blieb ich an verschiedenen Bänken nochmal sitzen, weil ich einfach noch nicht nach Hause wollte. Da blieb es dann nicht aus, vorne am „Hauptweg“ auch nochmal die 6 Saiten klingen zu lassen. Erst blieb immer wieder ein Junge mit dem Fahrrad stehen und bestaunte meine Übungsroutine… „sie können aber schön spielen…“ sagte er. War ja irgendwie putzig! Im Laufe des Abends, kamen immer mehr Menschen vorbei. Meist mit ihrem Hund oder als Pärchen, zum gemütlichen Abendspaziergang. Es machte sich immer wieder ein wenig Wehmut breit, in mir. Doch ich war nicht alleine. Denn eine Frau mit ihrem Hund, schaute mir schon 5 Minuten zu, bevor sie mich direkt anblickte und fragte : „Ist es ok wenn ich mich dazu setze?“ ich lächelte, nickte und schon waren wir zu zweit auf der Bank. Eigentlich zu viert… Denn sie hatte ihren Hund dabei und der Junge auf dem Fahrrad fuhr auch immer wieder vorbei und hielt kurz inne bei uns.

Im Augenwinkel bemerkte ich, wie die Dame, ihren Kopf leicht nach oben Richtung Himmel neigte. Ein Blick zu ihr, zeigte mir, daß sie die Augen geschlossen hatte und ein leichtes Lächeln im Gesicht entfaltete. In dem Moment fühlte ich mich besonders wohl. Denn da saß jemand neben mir und genoss einfach das, was mir Freude bringt. Im gleichen Moment, war ich aber auch schon wieder verunsichert. Was ist wenn ich mich verspiele? Was, wenn ihr auffällt, daß ich nichts spiele was man kennt, sondern nur kleine Riffs, die mir helfen bei meinen Übungen? Irgendwie, versuchte ich die Fragen zu ignorieren und spielte einfach weiter. Die Sonne ging langsam unter und die Mücken, wurden dann leider extrem munter. Nach etwa 30 Minuten, stand die Frau auf, bedankte sich bei mir, sagte das es sehr schön war und wünschte mir noch einen schönen Abend und viel Spaß. Ich war ein wenig verunsichert, brabbelte ein Danke aus und sagte etwas verlegen : “ ihnen auch“. Ich ließ den Moment kurz ruhen. Hielt mir vor Augen, was da eben passiert ist… Und stellte fest, daß es ein wunderschöner Augenblick war. Jetzt konnte ich nach Hause mit einem etwas „stolzem“ lächeln im Gesicht und die Erkenntnis, daß meine Ausstrahlung ganicht so grimmig ist, wie ich sie immer versuche zu zelebrieren.

Es folgten weitere Tage die ich auf dem Feld verbrachte. Immer wenn ich wusste , es wird nicht regnen, schnappte ich mir Fendi, packte mir was zu essen und zum trinken ein und lief schon fast selbstsicher, mit meiner Klampfe rüber aufs Feld. Und auch wenn ich mal weniger spielte, hielt ich die Momente fest, in dem ich einfach nur da saß und durch die Gegend schaute, die Bäume beobachtete, die Vögel, das ein oder andere Reh, was übers Feld huschte, oder ich genoss einfach nur die Sonne in meinem Gesicht. Denn das ist wohl eines der Dinge, die jetzt anders sind. Ich kann „das draußen“ genießen. Die Sonne wahrnehmen und wahrscheinlich auch spüren, wie gut sie mir tun kann. Obwohl ich eigentlich, nicht wirklich, der Sonnentyp bin.

Das soll es erstmal gewesen sein, für den Augenblick. Ich werde mir wieder ein wenig Zeit nehmen, hier, das ein oder andere zu berichten… Denn auch das, tut gerade sehr gut.

Geteiltes Leid ist halbes Leid ...Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Email this to someone

Schritt für Schritt… 

Irgendwie wird es langsam. Vielleicht nicht unbedingt besser, aber die Wahrnehmung bzw. die  Erkenntnisse aus so vielen Ereignissen erschließen sich mir immer mehr. Ich spüre sie noch immer tief im Herzen , es wäre auch seltsam wenn nicht. Dennoch erkenne ich langsam wie gut es ist, wie es gekommen ist. Denn wenn ich ehrlich zu mir bin, wäre irgendwann das böse erwachen gekommen, nachdem man sich vielleicht, zusammen  schon mehr aufgebaut hätte. Vielleicht ist das auch gerade, der Moment wo ich versuche etwas positives aus etwas sooooo negativen zu ziehen. Doch eigentlich, brauch ich es nicht zu hinterfragen, denn es ist ein Schritt; es ist mein Schritt. Es bleibt ein harter  Weg, keine frage, doch ich werd ihn gehen und ich bin froh, daß ich ihn nicht gänzlich alleine gehen muss. Ich habe Menschen in meinem Leben, die schon immer da waren, die sich immer wieder Mühe geben, wenn ich „einbreche“ oder evtl.  den einen oder anderen Schritt in die falsche Richtung gehe. Dazu zählen langjährige Freunde und neue die ich jetzt dazu gewonnen habe. Trotzdem, erwische ich mich immer wieder, wie ich sie vermisse. Ich denke aber das ist normal, wenn mann zu 100% davon überzeugt ist, den Menschen verloren zu haben, von dem man fest glaubt,  zusammen zu gehören. Auch wenn sie diese Gefühle von mir, weder (ehrlich)  erwidert hat noch sie es Wert ist, wahrnehmen zu dürfen. Ich  bleib drann  und werde diesen Kampf irgendwie für mich entscheiden und gehobenen Hauptes, das Battlefield verlassen.

Geteiltes Leid ist halbes Leid ...Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Email this to someone

WIE geht das …… !? bei mir gar nicht !!!

Ich weis nicht wo ich hingehör. Nen Teil von mir, schwer gestört !!! Aber das ist nicht´s neues, denn es geht um mich und dem was ich bin ; gefühlt, unbrauchbar und schon lange im Leben, ohne Sinn. Viel zu kaputt, um wirklich wer zu sein. Viel zu lange isoliert und dadurch, schon nicht mehr allein. Was es war oder wer es ist, spielt keine Rolle mehr, denn ein Ende, ist schon längst in Sicht. Soviel Wut, soviel kalte Asche, nicht mal mehr Glut und trotzdem, lasse ich nichts zu, was mir doch eigentlich nur, gut tut. Abgestumpft, leer und verbraucht, ein Leben ohne Ziel und doch ziel gerecht, in den Abgrund getaucht. Irgendwann, wird wieder alles gut, sagt man mir. Ich find ein Sinn und Glaube wieder, das ich bin, nicht irgendwer. Doch das brauch Zeit, Zeit die ich nicht seh. Zeit die vergeht wie alles, was jemals sagte, ich werde zu dir stehn.

 

Geteiltes Leid ist halbes Leid ...Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Email this to someone

Während die Eine es längst vergessen hat, versucht der Andere immer noch nicht daran zu zerbrechen…

~Der Poet

so still und so verlo(g)ren gingst du fort…

So still, obwohl ich dich mit jedem Tag vermiss
und, wo immer du auch gerade bist,
du zeigst mir, dass Stille jetzt dein Freund geworden ist

Geteiltes Leid ist halbes Leid ...Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Email this to someone

… seufz

Blicke,
die sagen es geht nicht mehr.

Gedanken,
die nicht mehr wissen wohin.

Tränen,
der Verzweiflung in den Augen.

Zittern,
obwohl ich nicht frier.

Erinnerungen,
die weh tun.

Worte,
die nichts mehr bedeuten.

Unterdrückung,
die einen so fertig macht.

Angst,
was falsch zu machen.

Leere,
die sich nicht füllen lässt.

Verzweiflung,
die zu stark ist,
um dagegen anzukommen.

Traurigkeit,
die man nicht beschreiben kann

 

 

Ich Blicke auf die Gedanken, in Tränen & Zitter dabei. Die Erinnerungen an die Worte versuche ich zu Unterdrücken aus Angst, wieder die Leere darin zu erkennen. Ich bin Verzweifelt und voll  Traurigkeit. Weil ich nicht erkannte, welch dunkle Seite sie hat. Welch unmenschliche Kraft sie hatte, mir so intensiv jemand darzustellen, der sie weder ist noch für mich sein konnte wollte oder jemals sein würde.

Geteiltes Leid ist halbes Leid ...Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Email this to someone

Selten so verarscht worden. Aber gut, ich hab nichts verloren, ich hab nur wieder mal Erfahrung  dazu gewonnen oder viel mehr meine Bestätigung bekommen. Natürlich, bin ich nicht gänzlich, frei von Schuld, doch man kann es relativieren, einfach aufgrund der Tatsache das es essenzielle Dinge waren, die das ganze Konstrukt der Lügen entstehen lies. Und selbst mein „Fehlverhalten“ kann man mir nicht wirklich verübeln. Denn die Ängste, Zweifel und Befürchtungen die mich haben oftmals „falsch“ oder zu Impulsiv Handeln lassen, waren NICHT Unbegründet. Und das ist der Kern der ganzen Thematik. Doch das kann sie nicht „wahrnehmen“ – SIE ist das Opfer, ich bin der Feind. Tja, dann lebt es sich für sie eben einfacher. Ich trau mich nicht mal, weiter zu denken, was sie noch alles tat – denn es tut einfach nur weh, zu wissen, das sie mich so, ins offene Messer hat laufen lassen. So mit den Gefühlen gespielt hat von mir. Und immer, wenn ich mehr wollte, war ich wieder der, der „druck macht“ und sie „Kann im moment nicht mehr geben“ … und um das ganze für sie, sicher zu machen, hat sie immer gesagt : “ ich weis, das reicht dir nicht, ich kann dir keine sicherheit geben“ … jetzt ist auch klar warum.

Geteiltes Leid ist halbes Leid ...Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Email this to someone

Nichts geht mehr …

Alles verspielt, alles verlorn. Ich hab alles gesetzt und Du mich so unendlich verletzt. Nichts hatte Bestand aus Deinem Mund, es waren Lügen, nur aus welchem Grund ? Hast so oft, Chancen gehabt, alles was Du tatest, war Verrat an mein Vertrauen. Und Du wusstest was ich kannte, von anderen Fraun. Sprachst von großer Liebe, von ankommen und gemeinsamen Zielen. Doch es war alles nur Schein, eine Welt, die niemals wird, so sein. Das miese an dem ganzem Theater ist Deine Art, die auch für andere da war. Jederzeit, hättest Du es klären können, Du wolltest es nicht, ich sollte an Deinen Lippen weiter hängen. An die Worte, die so süß daher klangen, Engels gleich die Inhalte mich weiter haben gefangen. Jetzt versteckst Du Dich vor mir, fühlst keine reue, denn Du hattest nie was zu verlieren. Das was mit mir jetzt geschieht, ist das was Du hinterlässt. Es ist böse und unendlich verletzt. Nun stehe ich am Wegessrand, mein Herz in zwei Teilen, in der Hand. Die eine Seite, blutig und zerfetzt, die andere, schwarz wie die Pest. Ist es das was Du wolltest ? Das was dich besser leben lässt ? Wie konntest Du nur und wie kannst Du jetzt, weitermachen mit anderen, bis Du auch sie, so bitter böse verletzt !?

Geteiltes Leid ist halbes Leid ...Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Email this to someone