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Krank … na und !? Hat auch vorteile … oder ?

Es schleicht sich die Einsamkeit ein. Nicht, das ich sie generell, nicht will. Ich habe oft Momente oder sagen wir eher Phasen, in den ich glaube, es ist besser für mein Umfeld. Doch jetzt ist es gerade sehr auffällig für mich, das ich es gar nicht will. Ich wurde heute gefragt, was ich für ein Typ bin!? Einer der eher alleine ist, eine Partnerin sucht und sich wünscht oder  eher  nicht. Ich musste ehrlich antworten, um mir selber treu zu bleiben. Und in diesem einen Augenblick, nahm ich wahr, das ich mehr oder weniger, die langjährigen Beziehungen, die ich hatte, einfach „passieren“ lassen hab. Das ist für mich selber  auch gerade ein wenig erschreckend. Dennoch, muss ich mir das wohl eingestehen. Ich habe erst durch Jule erfahren, wie groß mein Wunsch und mein Wille ist, endlich wirklich anzukommen vor allem MIT ihr. – aber gut, das ist vom Tisch. Und ich denke, das wird irgendwie meine neue Prämisse. Doch wie das nun mal so ist, wenn man(n) sucht, wird es nichts, das ist mir schon bewusst. Trotzdem, spüre ich das verlangen. Vielleicht liegt das auch daran, weil ich für mein Leben, nicht wirklich etwas sinnvolles wahrnehmen kann. Ich hab heute erklärt, das ich irgendwie, nur die Zeit, abwarte, bis meine Zeit, vorbei ist. Ich spüre für mich eine innere Leere. Ich habe das empfinden, weder was Wert zu sein noch irgendwas als fähige Fertigkeit zu besitzen. Ok, eine habe ich… Alles in frage zu stellen und vor allem, nichts ohne „Haken“ zu sehen. Mir ist bewusst das dieses Denken, mir selber alles verbaut. Ich hoffe ich finde die Hilfe, die ich jetzt angenommen um diese Denkmuster anders zu strukturieren. Und wer weiss, vielleicht schreib ich bald ein Buch, mit dem Titel:

Depression, eine Krankheit die Potenzial hat was großes zu werden. (HAHAHA – tot witzig, aber wahr)

Warum dieser Titel!? Ich habe aus meiner eigenen Wahrnehmung heraus das Gefühl, das meine Texte, meine Beschreibungen, meine Darstellung und meine Muse, am intensivsten sind, wenn es mir schlecht geht. Oder anders, es mir nicht so gut geht wie dem Rest auf der Welt. Ist das Melancholie, die ich evtl. exzessiv wahrnehme und es dann aus mir raus sprudelt ? Oder ist das Einbildung das meine Inhalte mehr tiefe haben, wenn es mir schlecht geht…!? Ich weiss es nicht. Ich weiss aber für mich, „gut ist gleich schlecht“ – Denn wenn was gut ist, muss auf jedenfall was schlechtes folgen !!! Der Umkehrschluss wäre also, „auf was schlechtes, folgt etwas gutes“ sagt man ja so……und so jagen ich dem Raten Schwanz hinterher und blühe auf, wenn es weh tut… Ist das krank? Wahrscheinlich… Doch vielleicht hilft man mir in den nächsten Wochen raus aus diesem Kreislauf den ich schon immer hab, laufen lassen.

Geteiltes Leid ist halbes Leid ...Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Email this to someone
Updated: 1. Juni 2017 — 19:11

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