Gonzos Page

lesen, lästern, schmunzeln \m/

die letzten Zeilen …

Es gibt eigentlich keinen Grund noch Gedanken an Jule zu verschwenden. An die Zeit, wie wir uns kennen lernten, an die Zeit die wir miteinander hatten, an die Gefühle die wir uns gegenseitig gaben, an die Zeit was wir erleben durften, an die Zeit als wir Pläne hatten für das ankommen. An die Zeit, wo wir uns öffneten und uns alles erzählten. An die Zeit der  Intensität, die wir füreinander fühlten. An die Zeit in der wir in der Lage waren, alles zu schaffen. Denn so wie es sich entwickelt hat , ist klar, das alles nur eine einzige Lüge war von ihr. Denn nichts von dem, was sie mir erzählte, hatte Substanz. Ich müsste es anders schreiben, um die Realität darzustellen … :

… Es gibt eigentlich keinen Grund, noch Gedanken an Jule zu verschwenden. An den Moment, wo ich sie kennen lernen durfte. An die Momente die ich mit ihr hatte, an die Gefühle die ich ihr schenkte. An die Momente die ich mit ihr erleben durfte, an die Pläne die ich für uns hatte, anzukommen. An die Gespräche in denen ich ihr alles von mir offen legte. An die Intensität, die ich fühlte. An die Möglichkeiten für mich, alles zu schaffen, was ich will.

Was ich mit den Variationen  eigentlich sagen möchte ist, das es MEINE WELT war … an die ich geglaubt habe. Das ich fähig war, so etwas einem Menschen zu geben, so zu fühlen und bereit war für so viele schöne Dinge. Leider aber … NUR ICH … und nicht WIR !!!

 

(mehr …)

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Schritt für Schritt… 

Irgendwie wird es langsam. Vielleicht nicht unbedingt besser, aber die Wahrnehmung bzw. die  Erkenntnisse aus so vielen Ereignissen erschließen sich mir immer mehr. Ich spüre sie noch immer tief im Herzen , es wäre auch seltsam wenn nicht. Dennoch erkenne ich langsam wie gut es ist, wie es gekommen ist. Denn wenn ich ehrlich zu mir bin, wäre irgendwann das böse erwachen gekommen, nachdem man sich vielleicht, zusammen  schon mehr aufgebaut hätte. Vielleicht ist das auch gerade, der Moment wo ich versuche etwas positives aus etwas sooooo negativen zu ziehen. Doch eigentlich, brauch ich es nicht zu hinterfragen, denn es ist ein Schritt; es ist mein Schritt. Es bleibt ein harter  Weg, keine frage, doch ich werd ihn gehen und ich bin froh, daß ich ihn nicht gänzlich alleine gehen muss. Ich habe Menschen in meinem Leben, die schon immer da waren, die sich immer wieder Mühe geben, wenn ich „einbreche“ oder evtl.  den einen oder anderen Schritt in die falsche Richtung gehe. Dazu zählen langjährige Freunde und neue die ich jetzt dazu gewonnen habe. Trotzdem, erwische ich mich immer wieder, wie ich sie vermisse. Ich denke aber das ist normal, wenn mann zu 100% davon überzeugt ist, den Menschen verloren zu haben, von dem man fest glaubt,  zusammen zu gehören. Auch wenn sie diese Gefühle von mir, weder (ehrlich)  erwidert hat noch sie es Wert ist, wahrnehmen zu dürfen. Ich  bleib drann  und werde diesen Kampf irgendwie für mich entscheiden und gehobenen Hauptes, das Battlefield verlassen. 

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WIE geht das …… !? bei mir gar nicht !!!

 

Ich weis nicht wo ich hingehör. Nen Teil von mir, schwer gestört !!! Aber das ist nicht´s neues, denn es geht um mich und dem was ich bin ; gefühlt, unbrauchbar und schon lange im Leben, ohne Sinn. Viel zu kaputt, um wirklich wer zu sein. Viel zu lange isoliert und dadurch, schon nicht mehr allein. Was es war oder wer es ist, spielt keine Rolle mehr, denn ein Ende, ist schon längst in Sicht. Soviel Wut, soviel kalte Asche, nicht mal mehr Glut und trotzdem, lasse ich nichts zu, was mir doch eigentlich nur, gut tut. Abgestumpft, leer und verbraucht, ein Leben ohne Ziel und doch ziel gerecht, in den Abgrund getaucht. Irgendwann, wird wieder alles gut, sagt man mir. Ich find ein Sinn und Glaube wieder, das ich bin, nicht irgendwer. Doch das brauch Zeit, Zeit die ich nicht seh. Zeit die vergeht wie alles, was jemals sagte, ich werde zu dir stehn.

 

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Während die Eine es längst vergessen hat, versucht der Andere immer noch nicht daran zu zerbrechen…

~Der Poet

so still und so verlo(g)ren gingst du fort…

So still, obwohl ich dich mit jedem Tag vermiss
und, wo immer du auch gerade bist,
du zeigst mir, dass Stille jetzt dein Freund geworden ist

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… seufz

Blicke,
die sagen es geht nicht mehr.

Gedanken,
die nicht mehr wissen wohin.

Tränen,
der Verzweiflung in den Augen.

Zittern,
obwohl ich nicht frier.

Erinnerungen,
die weh tun.

Worte,
die nichts mehr bedeuten.

Unterdrückung,
die einen so fertig macht.

Angst,
was falsch zu machen.

Leere,
die sich nicht füllen lässt.

Verzweiflung,
die zu stark ist,
um dagegen anzukommen.

Traurigkeit,
die man nicht beschreiben kann

 

 

Ich Blicke auf die Gedanken, in Tränen & Zitter dabei. Die Erinnerungen an die Worte versuche ich zu Unterdrücken aus Angst, wieder die Leere darin zu erkennen. Ich bin Verzweifelt und voll  Traurigkeit. Weil ich nicht erkannte, welch dunkle Seite sie hat. Welch unmenschliche Kraft sie hatte, mir so intensiv jemand darzustellen, der sie weder ist noch für mich sein konnte wollte oder jemals sein würde.

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Selten so verarscht worden. Aber gut, ich hab nichts verloren, ich hab nur wieder mal Erfahrung  dazu gewonnen oder viel mehr meine Bestätigung bekommen. Natürlich, bin ich nicht gänzlich, frei von Schuld, doch man kann es relativieren, einfach aufgrund der Tatsache das es essenzielle Dinge waren, die das ganze Konstrukt der Lügen entstehen lies. Und selbst mein „Fehlverhalten“ kann man mir nicht wirklich verübeln. Denn die Ängste, Zweifel und Befürchtungen die mich haben oftmals „falsch“ oder zu Impulsiv Handeln lassen, waren NICHT Unbegründet. Und das ist der Kern der ganzen Thematik. Doch das kann sie nicht „wahrnehmen“ – SIE ist das Opfer, ich bin der Feind. Tja, dann lebt es sich für sie eben einfacher. Ich trau mich nicht mal, weiter zu denken, was sie noch alles tat – denn es tut einfach nur weh, zu wissen, das sie mich so, ins offene Messer hat laufen lassen. So mit den Gefühlen gespielt hat von mir. Und immer, wenn ich mehr wollte, war ich wieder der, der „druck macht“ und sie „Kann im moment nicht mehr geben“ … und um das ganze für sie, sicher zu machen, hat sie immer gesagt : “ ich weis, das reicht dir nicht, ich kann dir keine sicherheit geben“ … jetzt ist auch klar warum.

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Nichts geht mehr …

Alles verspielt, alles verlorn. Ich hab alles gesetzt und Du mich so unendlich verletzt. Nichts hatte Bestand aus Deinem Mund, es waren Lügen, nur aus welchem Grund ? Hast so oft, Chancen gehabt, alles was Du tatest, war Verrat an mein Vertrauen. Und Du wusstest was ich kannte, von anderen Fraun. Sprachst von großer Liebe, von ankommen und gemeinsamen Zielen. Doch es war alles nur Schein, eine Welt, die niemals wird, so sein. Das miese an dem ganzem Theater ist Deine Art, die auch für andere da war. Jederzeit, hättest Du es klären können, Du wolltest es nicht, ich sollte an Deinen Lippen weiter hängen. An die Worte, die so süß daher klangen, Engels gleich die Inhalte mich weiter haben gefangen. Jetzt versteckst Du Dich vor mir, fühlst keine reue, denn Du hattest nie was zu verlieren. Das was mit mir jetzt geschieht, ist das was Du hinterlässt. Es ist böse und unendlich verletzt. Nun stehe ich am Wegessrand, mein Herz in zwei Teilen, in der Hand. Die eine Seite, blutig und zerfetzt, die andere, schwarz wie die Pest. Ist es das was Du wolltest ? Das was dich besser leben lässt ? Wie konntest Du nur und wie kannst Du jetzt, weitermachen mit anderen, bis Du auch sie, so bitter böse verletzt !?

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Krank … na und !? Hat auch vorteile … oder ?

Es schleicht sich die Einsamkeit ein. Nicht, das ich sie generell, nicht will. Ich habe oft Momente oder sagen wir eher Phasen, in den ich glaube, es ist besser für mein Umfeld. Doch jetzt ist es gerade sehr auffällig für mich, das ich es gar nicht will. Ich wurde heute gefragt, was ich für ein Typ bin!? Einer der eher alleine ist, eine Partnerin sucht und sich wünscht oder  eher  nicht. Ich musste ehrlich antworten, um mir selber treu zu bleiben. Und in diesem einen Augenblick, nahm ich wahr, das ich mehr oder weniger, die langjährigen Beziehungen, die ich hatte, einfach „passieren“ lassen hab. Das ist für mich selber  auch gerade ein wenig erschreckend. Dennoch, muss ich mir das wohl eingestehen. Ich habe erst durch Jule erfahren, wie groß mein Wunsch und mein Wille ist, endlich wirklich anzukommen vor allem MIT ihr. – aber gut, das ist vom Tisch. Und ich denke, das wird irgendwie meine neue Prämisse. Doch wie das nun mal so ist, wenn man(n) sucht, wird es nichts, das ist mir schon bewusst. Trotzdem, spüre ich das verlangen. Vielleicht liegt das auch daran, weil ich für mein Leben, nicht wirklich etwas sinnvolles wahrnehmen kann. Ich hab heute erklärt, das ich irgendwie, nur die Zeit, abwarte, bis meine Zeit, vorbei ist. Ich spüre für mich eine innere Leere. Ich habe das empfinden, weder was Wert zu sein noch irgendwas als fähige Fertigkeit zu besitzen. Ok, eine habe ich… Alles in frage zu stellen und vor allem, nichts ohne „Haken“ zu sehen. Mir ist bewusst das dieses Denken, mir selber alles verbaut. Ich hoffe ich finde die Hilfe, die ich jetzt angenommen um diese Denkmuster anders zu strukturieren. Und wer weiss, vielleicht schreib ich bald ein Buch, mit dem Titel:

Depression, eine Krankheit die Potenzial hat was großes zu werden. (HAHAHA – tot witzig, aber wahr)

Warum dieser Titel!? Ich habe aus meiner eigenen Wahrnehmung heraus das Gefühl, das meine Texte, meine Beschreibungen, meine Darstellung und meine Muse, am intensivsten sind, wenn es mir schlecht geht. Oder anders, es mir nicht so gut geht wie dem Rest auf der Welt. Ist das Melancholie, die ich evtl. exzessiv wahrnehme und es dann aus mir raus sprudelt ? Oder ist das Einbildung das meine Inhalte mehr tiefe haben, wenn es mir schlecht geht…!? Ich weiss es nicht. Ich weiss aber für mich, „gut ist gleich schlecht“ – Denn wenn was gut ist, muss auf jedenfall was schlechtes folgen !!! Der Umkehrschluss wäre also, „auf was schlechtes, folgt etwas gutes“ sagt man ja so……und so jagen ich dem Raten Schwanz hinterher und blühe auf, wenn es weh tut… Ist das krank? Wahrscheinlich… Doch vielleicht hilft man mir in den nächsten Wochen raus aus diesem Kreislauf den ich schon immer hab, laufen lassen.

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