Gonzos Page

lesen, lästern, schmunzeln \m/

Komplimente 

Ich hab ja schon einiges gehört. Aber das ich schöne Beine habe, ist tatsächlich neu für mich. Nicht, das ich das nicht unterschwellig geniessen würde, keine frage. Dennoch ein wenig befremdlicher wie die Dinge, die man mir sonst gerne versucht, verständlich zu machen. Gut, auch wenn das nie wirklich bei mir ankommt, mache ich mir über meine Beine jetzt tatsächlich Gedanken. Wie ist das eigentlich mit Komplimente? Ich glaub jeder hat schonmal welche bekommen. Aber ich würde behaupten jeder zweite sagt von sich, er oder sie könnte nicht damit umgehen (ich zähle ganz klar dazu). Wieso ist das eigentlich so? Und was machen Komplimente mit einem, wenn man sie oft hört, vielleicht sogar von der selben Person? Verändert man sich, stumpft man ab, fängt man an, ein art Sucht zu enwickeln ? Ist das vielleicht der beginn von chemischen Reaktionen im Gehirn die einem dazu bringen, sich zu der Person hingezogen zu fühlen? Sind Komplimente vielleicht sogar ein  Werkzeug, Menschen zu manipulieren? 

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(m)Ein Jahrestag… 

… der  leider gar keiner ist!

Auch wenn man mir, jeden Tag,  versucht verständlich zu machen, das ich ganz langsam anfangen muss, das hier und jetzt wieder bewusst wahrzunehmen, bleibt es nicht aus, an Dinge zu denken, die einst mal schön wahren, die eine Zeitlang sich echt anfühlten. Dinge,  die alles verändert haben, am Ende zwar mich in den Abgrund trieben aber dennoch eine sehr kurze Zeit, das Gefühl von „ankommen“ vermittelte. Das ich gerne zurück denke, kann ich nicht mit Überzeugung  sagen, denn das weckt sofort die Sehnsucht nach ihr, nach dem uns und diesen Weg den wir gehen wollten. Nach dem, was wir waren, für diesen Augenblick. Es war nicht viel, es war nicht lange und kaum einer versteht das (geheule von mir) , aber es war so intensive und für mich, war es echt, bis zum letzten Tag und leider weit darüber hinaus. Jetzt ist alles kaputt, verloren und sinnlos. Es gibt diesen einen Menschen, nachdem nichts mehr so sein wird, wie es mal war. Für mich war das Jule. Und so sehr ich mir ausmalte und wünschte, das Jahre vergehen könnten und trotzdem das alte Fieber noch spürbar ist, ist jetzt alles leer und tot in mir. Ich war für alles bereit,glaubte an uns und war mir sicher, wir sind für einander geschaffen und immer für einander da.  Doch damit, war ich alleine!!! Und so, fühlt sich auch der Jahrestag an.

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(m)Ein Stück Leben …

ich hab das Leben, nie als „besonders“ schön gesehen oder wahrnehmen können. Nie sagen können, ich hatte oder habe, ein schönes Leben. Nichts fühlte sich richtig komplett an, alles lief eigentlich nur so „vor sich hin“. Ich glaube, es war einfach zu viel was geschah oder viel mehr, was ich nie wirklich „verarbeitet“ habe.

Sei es die Kindheit, mit meiner Mutter alleine, die ganz sicher, versucht hat auch irgendwie „anzukommen“, es leider zu oft versucht hat und ich damit immer mit „Verlust“ konfrontiert war. Die Erste  liebe, Yvonne, die ich mit Anfang 13 „hatte“ und 7 Jahre hielt. Wir schnell zusammen zogen … und eigentlich auf einen „gesitteten Weg“ waren. Wenn uns da nicht, die Flausen beiderseits in den Kopf gekommen wären.  Heute wissen wir beide, es war zu früh, zu fest und zu geradlinig. Uns fehlte ein wenig „die Jugend“ … das obligatorische „austoben“. So will ich es mal benennen. Dann kam die Frau, Andrea, von der ich heute sage, „ICH HASSE SIE“ … nicht nur, weil sie Dinge mit mir tat, die man keinem Menschen antut. Nein, auch der Tot von Enrico. Die Tatsache sein 3 Monate alten Sohn tot im Bett aufzufinden. Die Tatsache, das die Frau danach noch schlimmer wurde. Die Entscheidung, ein weiteres Kind zu bekommen, getroffen hat ohne mich wirklich mit einzubeziehen. Die zwei Jahre voller Angst, Nacht für Nacht. Die Unruhe, diese unerträgliche Angst, Vanessa würde das gleiche Schicksal erleiden. Dann mit drei Jahren, das entreißen meiner Tochter. Von einem Tag zum anderen, war sie weg. Ohne das ich mich verabschieden konnte. Der Kampf übers Jugendamt und Gericht, die Schulden die Andrea mir hinterließ. Die Stille die dann herrschte zwischen Vanny und mir…und dann, nach drei Jahren, die Info „durch Zufall“ zu bekommen, das Andrea, Vanessa Misshandelt/Vernachlässigt hat. Und das Jugendamt ein und aus geht bei ihr. Es soweit kam, das die Oma jetzt die kleene großzieht. Und es kein Schwein interessiert hat, das der Vater da ist und immer sein wollte. Dann die möglichkeit, die Vormundschaft zu bekommen, alles auf einen guten Weg war, das Jugendamt mir gut zu sprach…und dann…Entschied das Gericht „anders“ !!! Es herrschte wieder Stille. Dann kam ein Frau, die gut zu mir war, Anika. Doch ich war schon längst viel zu kaputt innerlich. Ich genoss es und hatte freiräume, sie lies mich so tun wie ich wollte. Und ich schätzte es nicht. Ich verkroch mich,  schluckte alles runter, lenkte mich ab … und sie hatte, einen unendlichen Kindeswunsch. Doch ich wollte nicht. Ich hatte Angst, so unsägliche angst, die ich nicht beschreiben kann. Wo ich keine echten Worte für finde. Und sie akzeptierte es. Doch da war es schon zu spät. Paul war schon auf dem Weg. Für eine Frau die schon sehr früh, einen Kinderwunsch hatte, war natürlich klar, das es nur einen Weg gibt. Und sie war so fair, es mir in einem vernünftigen Gespräch zu erklären und vor allem, mir die Entscheidung zu lassen, ob ich gehe oder bleibe. Ich blieb und dachte, ich schaffe es. Das erste Jahr, war hart für uns drei. Ich hatte diese Ängste und da auch Anika von Enrico wusste, übertrug ich praktisch meine Angst ungewollt, auf sie. Und dann Paul selber, der einfach nie schlafen wollte, nie zur ruhe kam. Paul seine Ablehnung gegen Berührungen/Umarmungen, die schreckliche Therapie für ihn… Und dann, die Tatsache, das sie nie vor hatte, mich am Sorgerecht teilhaben zu lassen, weil sie Angst hatte, ich würde ihr den kleinen Wegnehmen, wenn wir uns irgendwann trennen sollten, denn sie wusste, was ich für Vanessa getan habe. Ab den Punkt, hab ich das Gefühl gehabt, nicht dazu zugehören. Auch wenn es nur was „Bürokratisches“ ist. Ich fühlte mich ausgrenzt und hab ganz sicher, das Ende der kleinen Familie schon längst vor Augen gehabt. Und irgendwann, als ich es nicht mehr aushielt, sprach ich ganz ruhig mit ihr und schlug ihr vor, das wir uns beide, ein wenig Zeit nehmen und darüber nachdenken sollten, ob es so, wie es ist, was für die Ewigkeit ist. Irgendwann holte sie mich mit dem kleinen von Arbeit ab und ich spürte sofort, das was nicht stimmt. Sie hatte ihre Entscheidung getroffen. Doch das schockierte mich nicht, denn eigentlich lebten wir nur „nebeneinander“ her. Ich weinte, nicht wegen ihr, sondern weil ich wusste, ich würde Paul verlieren. Und ich hörte auf, einen Sinn in irgendwas zu sehen …

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Es war… 

ein schöner Tag. Das liegt ganz sicher an der tollen Gruppe.  Und jetzt heisst es „Stille“ und auf morgen warten. Ich hasse die Nachmittage und Abende. Aber ich weis jetzt, warum das so ist. Und irgendwann, wird es besser. Denn schlechter, geht kaum noch. 

Wer immer nur tut was er schon kann, bleibt nur ein halber Mann!!! 

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Irgendwie anders

Da kann man(n) wohl nichts machen. Egal wie sehr man sich bemüht. Es gibt einfach Situationen, die sich nicht durch  Interaktion beeinflussen lassen. Zumindest, wenn man fair bleiben will. Da bleibt einem nur, das abwarten der Zeit und Akzeptanz für die Gegebenheiten. Nur wie lange hält man das durch? Wann verliert man den Fokus? Wann setzt die Resignation ein? Wann nimmt man diese Veränderung überhaupt wahr? Wann ist es einfach zu spät ¿¡ Heute stelle ich mir diese fragen nicht… Heute schalt ich ab und versuche zu funktionieren… Toi toi toi 

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Wie es geht… 

damit umzugehen, das man den Rest seines Lebens auf der kippe steht¿¡

Wieweit beeinflusst einem das Wissen darüber, durch Ereignisse, Situationen oder einfach nur Gedanken, wieder in die Depression zu verfallen ¿¡

Was macht es mit einem, wenn man mit hilfe von  Pharmazeutika, traurige Gedanken unterdrückt ¿¡

Wo besteht der Sinn, weiter zu machen ¿¡

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oder so ähnlich …

Leider neige ich dazu, zehn schöne Dinge zu vergessen
Und nur ein schlechter Gedanke kann mich wochenlang zerfressen

Doch heute, da ist alles anders
Ich trage eine kugelsich’re Weste

All die Stimmen verblassen, keine Angst, was zu verpassen
Ich bin das, was ich bin und ich bin hier, weil ich das will

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